Jörn Wunderlich mit 98,4 % zum Direktkandidaten gewählt

Rico Gebhardt, Landesvorsitzender der sächsischen LINKEN, eröffent die Kreiswahlversammlung mit einem Grußwort.

„Wohin entwickelt sich dieses Land? Wir müssen der Angst Hoffnung entgegensetzen.“

Jörn Wunderlich, Bundestagsabgeordneter und Richter (a.D.) am Amtsgericht, kämpft für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen die Entsolidarisierung der Gesellschaft.

„Menschen in Armut trauen sich nicht, Ihren Anspruch auf Unterstützung einzufordern, aus Angst zum Bittsteller degradiert zu werden. Das darf nicht sein! Das muss sich grundlegend ändern.“

DIE LINKE aus dem Zwickauer Land, Mittelsachsen und Erzgebirge kürten heute in Limbach-Oberfrohna den Amtsrichter (a.D.) und jetzigen MdB Jörn Wunderlich mit überwältigendem Ergebnis erneut zum ihrem Direktkandidaten im Wahlkreis 163 (Chemnitzer Umland–Erzgebirgskreis II).

Etwa 100 Genoss/innen der Partei DIE LINKE trotzten heute dem morgendlichen Schneechaos und fanden ihren Weg aus Geringswalde, Rochlitz, Hohenstein-Ernsthal oder Stollberg kommend in die Limbacher Parkschänke.

Jörn Wunderlich, Amtsrichter (a.D.) und seit 2005 für DIE LINKE im Bundestag, überzeugte 98,4 % der Wahlbeteiligten, ihm ihre Stimme zu geben. Er wurde damit als Direktkandidat für den Wahlkreis 163 für die Bundestagswahl 2017 nominiert.

Sein Hauptaugenmerk will er weiterhin auf die Familienpolitik richten. Hier möchte er mit einer umfangreichen Konzeption der zerstückelten familienpolitischen Landschaft etwas entgegensetzen und die Weichen zukunftsorientiert stellen.

Sein Motto lautete: „Geld muss in Familien und nicht in Waffen investiert werden. Das wäre ein erster Schritt für eine zukunftsorientierte und soziale Familienpolitik. Es wäre eine sinnvolle Investition in die Zukunft und eine Maßnahme gegen das Auseinanderdriften der sozialen Schichten. Dazu gehört auch Elternschaft endlich erlebbar zu machen und für verbesserte Rechte von Eltern mit ihren Kindern zu sorgen, sei es beim Unterhalt, gegen Kinderarmut, der KITA-Betreuung oder dem Zugang zu Mutter-Kind-Kuren.“