10. Juni 2015

Aktionswoche "Das muss drin sein"

Gruppenbild der Bundestagsfraktion zum Kampagnenstart

In Deutschland sind reguläre Arbeitsverhältnisse in den letzten zwanzig Jahren rückläufig. Der Anteil der prekär Beschäftigten ist hingegen von 1993 bis 2013 um mehr als 70 Prozent angestiegen. Hinter dem Beschäftigungswunder steckt eine dramatische Zunahme unsicherer und niedrig entlohnter Arbeit, auch der Arbeitsstress ist für viele Beschäftigte gestiegen. Die Bundesregierung findet darauf keine Antwort. DIE LINKE fordert ein Ende der Prekarisierung der Beschäftigungsverhältnisse. Sachgrundlose Befristungen, Kettenverträge, Tarifflucht und Lohndumping durch Werkverträge müssen ein Ende haben. DIE LINKE will gute Arbeitsverhältnisse, mit denen alle ihre Zukunft planen können - Das muss drin sein!

Mit ihrer Kampagne "Das muss drin sein" stellt DIE LINKE bis 2017 fünf Kernforderungen für gute Arbeit und ein gutes Leben in den Mittelpunkt: Befristung und Leiharbeit stoppen; Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV; Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst; Wohnung und Energie bezahlbar machen sowie mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit.

Kategorien: Crimmitschau, Glauchau, Hohenstein-Ernstthal, Junge Linke Zwickau, Lichtenstein, Limbach-Oberfrohna, Meerane, Oberland, Oberlungwitz, Sozialpolitik

Kommentare

Keine Kommentare zu diesem Beitrag