30. August 2014 Horst Wehner

Auf Wahlkampftour mit Dietmar Bartsch

Am 28. August war der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, Dr. Dietmar Bartsch, mit unserer Direktkandidatin Simone Hock, im Wahlkreis 5, unterwegs.

Neben Informationsständen am Vormittag mit den weiteren Direktkandidaten Sandro Tröger und Thomas Koutzky, der Teilnahme an der Veranstaltung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Zwickau für ein weltoffenes und demokratisches Sachsen, besuchten sie am Nachmittag das Jugendfreizeitzentrum „Haus der Entdecker“ in Friedrichsgrün.

Im anschließenden Gespräch mit den Bürgermeister von Reinsdorf, Steffen Ludwig, zeigten sie beide beeindruckt von den sehr positiven Eindrücken zu den in den letzten Jahren geschaffenen Bedingungen, vor allem für die Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde. Dennoch ein zwar ein positives aber auch Einzelbespiel für den ländlichen Raum.

Am Abend stellten sich Dietmar Bartsch und Simone Hock den Bürgerinnen und Bürgern von Wilkau-Haßlau zu einem Gespräch auf dem Markt, das ich moderieren durfte.

Das Schwerpunktthema der Diskussion war „Wie weiter im ländlichen Raum?“, ein Problem vor allen in diesem vom ländlichen Charakter geprägten Wahlkreis.

Deshalb auch die erste Frage: Was braucht der ländliche Raum und wo liegen gegenwärtig die Probleme?

Fehlende gut bezahlte Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, ausgedünnte medizinische Versorgung, geschlossene Kitas und Schulen und damit lange Fahrtwege für Schülerinnen und Schüler bei einem reduzierten ÖPNV – so stellt sich die Situation, nicht nur im Landkreis Zwickau sondern im gesamten ländlichen Raum im Freistaat Sachsen dar.

Auf meine Frage, welche Eindrücke Dietmar Bartsch (der schon länger im Wahlkampf in Sachsen unterwegs ist) von Sachsen mit nimmt, kam die klare Antwort, dass das Thema gelichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land im Freistaat stärker thematisiert werden muss.

Aber auch solche Themen wie die Nichtzustimmung von Sachsen im Bundesrat (als einziges Land) zum Mindestlohn, der Kinderarmut auf der einen Seite und auf der anderen, dass Sachsen im Osten das Bundesland mit dem höchsten Vermögen ist – bestimmten die Diskussion.

Deshalb auch richtig unsere Forderung nach einer Vermögenssteuer.

Ich bedanke mich bei meinen Gesprächspartnern und den Bürgerinnen und Bürgern für die abwechslungsreiche und offene Diskussion.

Kategorien: Oberland

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