12. Mai 2015 Karin Kämpf, Ortsvorsitzende

Hohenstein-Ernstthal begeht den 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Foto: Karin Kämpf

Am 8.Mai 2015 trafen sich anlässlich des 70. Jahrestages der Beendigung des 2. Weltkrieges und der Befreiung vom Nationalsozialismus durch die Alleierten und der sowjetischen Truppen, Bürger der Stadt und der Umgebung zum stillen Gedenken auf dem Waldfriedhof nahe dem Bethlehemstift in Hohenstein-Ernstthal.

 

Gleichzeitig wurden die zu Tode gekommenen Kriegsgefangenen aus 16 Nationen geehrt, die im Lazarett Bethlehemstift untergebracht waren. Sie sind durch Hunger, Krankheit, Kälte und schwere Arbeit gestorben und wurden auf dem Waldfriedhof beigesetzt.

 

Der Einladung unseres Ortsverbandes waren u.a. auch der stellvertretende Oberbürgermeister von Hohenstein-E., Herr Trinks, und Vertreter von Vereinen der Stadt gefolgt, was uns sehr freute.

 

Am 8. Mai vor 70 Jahren endete ein grausamer Krieg. Es endete aber auch in Deutschland und in den von Deutschland besetzten Ländern das faschistische Terrorregime. Mehr als 50 Millionen Menschen waren tot - als Soldaten gefallen, in Lagern ermordet, bei Bombenangriffen umgekommen, gestorben an Kälte, Hunger und auf der Flucht.

 

Die Lehre des 8. Mai 1945 war, ist und bleibt, dass von Deutschland nie wieder Krieg ausgehen darf. Deshalb waren die Bürger zur Veranstaltung gekommen und ehrten die Toten mit Blumengebinden und mit einem stillen Innehalten.

 

Kategorien: Hohenstein-Ernstthal

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