28. März 2015 Anni Porstmann

Treffen mit Asylbewerberfamilien in Wilkau-Haßlau

Vor kurzem trafen sich einige Mitglieder unserer Basisgruppe mit Familien, die eine Wohnung in Wikau-Haßlau, im Wohngebiet auf dem Sandberg, bezogen haben.

Unsere Basisgruppe hat die Familien zu einen gemeinsamen Kaffeetrinken, in das nahegelegene Gartenheim eingeladen. Als wir um 15 Uhr immer noch unter uns waren, wussten wir nicht, ob sie kommen werden, aber wenig später traf dann die erste Familie ein. Kurz darauf trafen weitere ein. Es hatte den Anschein, dass sie erst abwarten, ob die erste Familie bleibt. Sechs Familien waren der Einladung gefolgt, eine davon ist erst Anfang des Jahres nach Wilkau-Haßlau gekommen. Bei Kaffe u. Kuchen war schnell Kontakt hergestellt, und Gespräche geführt.  Zum Glück konnte ein Bewohner etwas deutsch, er lebt schon länger in Deutschland, und konnte vermitteln. Auch einzelne Kinder konnten uns schon gut verstehen, sie besuchen bereits die Schule.Einige von uns besannen sich auf alte Russischkenntnisse, auch das half mit.

Das Treffen war sehr herzlich, schnell war Vertrauen aufgebaut. Es war Freude und auch Zurückhaltung zu spüren, denn ihnen ist auch bewusst, dass nicht alle Mitbürger positiv denken und handeln. Bei allen Gesprächen ist deutlich geworden, welche Probleme bestehen. Sie haben u.a. auch zum Ausdruck gebracht, dass sie sich eine schnellere Bearbeitung ihrer Anträge wünschen, z.B. Arbeitserlaubnis. Eine intensivere Betreuung wäre sicher auch sehr wünschenswert.

Der Wunsch, hier ein neues Zuhause zu finden ist groß. Es hat sich gezeigt, dass vorwiegend die Kinder schell Kontakt finden. Von unseren Genossen wurde Hilfe u. Unterstützung angeboten und zugesichert, wenn sie es wünschen. Im  Vorfeld dieses Treffens, wurden Haushaltsartikel, Kleidung u.a. gespendet, was für die Familien bereitgestellt wurde. Das wurde auch sehr gut angenommen. Alle haben für sich und ihren Familien etwas gefunden. Durch Spenden wurde das Kaffeetrinken finanziert, und Schul. u. Spielsachen für die Kinder gekauft.

Fazit: Die Familien brauchen unsere Unterstützung. Ein weiteres Treffen wird folgen.

Kategorien: Oberland

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