11. Mai 2016 Thomas Koutzky, stellvertretender Kreisvorsitzender

Unser Gedenken am 8. Mai

Foto: Thomas Koutzky

Alljährlich gedenken Demokratinnen und Demokraten des Kriegsendes am 8. Mai 1945. In der Gedenkrede wurde auf Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker verwiesen, der vor mehr als 30 Jahren  folgende Worte fand: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“

Nur wenn wir die Erinnerung an das Leid der Kriegsjahre und an die Opfer der Gewaltherrschaft wach halten, bleibt uns bewusst, wie wichtig und zukunftsweisend Frieden und Freiheit, Demokratie und Menschenrechte für uns sind.

Jenen, die die Geschichte umdeuten und die Opfer am Tag der Befreiung verhöhnen wollen, setzen wir die Entschlossenheit aller demokratischen Kräfte entgegen. Wir wollen in Deutschland nie weder Unfreiheit, Intoleranz, Rassismus, Fremdenhass und Antisemitismus zulassen.

Die Mütter und Väter des Grundgesetzes haben mit dem Artikel 1 eine unmissverständliche Antwort auf die Barbarei der Nazis gegeben. Diese Antwort hat für uns Demokraten bis heute Gültigkeit, denn sie lautet: "Das deutsche Volk bekennt sich darum zu den unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt".

Umrahmt wurde unsere Gedenkveranstaltung von Annelore Herold „Sag mir wo die Männer sind“, einer Rezitation von Ute Büning „Taub und Stumm“ von Alexander Twardowski sowie von einem Lied in russischer Sprache.

Kategorien: Zwickau

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