16. Februar 2013 Stefan Ehlert

Vorstellung des erweiterten Ortsverbandes Zwickauer Oberland

Nachdem sich der erweiterte Ortsverband bereits im „Linken Blick“ 08/2011 vorstellen durfte, möchte ich mit diesem Beitrag die Entwicklung des Ortsverbandes und seine Tendenzen für die weitere Arbeit darstellen.

Gegründet wurde der erweiterte Ortsverband im Zusammenhang mit der Vereinigung der Kreisverbände Chemnitzer Land und Zwickauer Land am 21.02.2008. Unser erster Vorsitzender war Hans- Günther Wilhelm aus Wilkau. Seit der Neuwahl am 26.05.2010 bin ich der Vorsitzende. Holger Otto aus Härtensdorf und Andreas Gerber aus Bärenwalde stehen mir als Mitglieder des Vorstandes zur Seite. Waren wir zur Gründungszeit noch über 100 Mitglieder, so sind wir heute durch Wegzug und leider viele Todesfälle nur noch 71 Mitglieder: Wilkau- Haßlau 18, Wildenfels 15, Kirchberg 25 und Reinsdorf 13. Das Durchschnittsalter unserer Genossen beträgt mittlerweile 72 Jahre. Mit diesem drastischen Mitgliederschwund ist auch gleichzeitig eines unserer dringendsten Probleme genannt. Uns gelang es leider in den vergangenen zwei Jahren, nur zwei Neumitglieder zu gewinnen: Genosse Sascha Wünsch aus Cunersdorf und Genossin Kerstin Rommerskirch aus Kirchberg. Obwohl bei den verschiedensten Wahlen keine deutlichen Stimmenverluste zu verzeichnen sind, stimmen uns das Durchschnittsalter und die sinkenden Mitgliederzahlen bedenklich für unsere weitere Arbeit. Mit diesem Problem haben aber nicht nur wir zu kämpfen! Hier müssen wir noch effektiver in unseren Aktivitäten bei der Mitgliederwerbung werden, indem wir u.a. in den eigenen Familien, im Freundeskreis und deren Umfeldern (ich nehme mich da ausdrücklich nicht aus!) verstärkt auf uns bekannte und geeignete Personen zugehen, um sie für unsere Ideen und unsere Politik aktiv zu begeistern. Leider stehen uns Massenmedien für die Mitgliederwerbung nur in ganz bescheidenem Umfang zur Vefügung. Wir mussten auch wiederholt feststellen, dass bei Gesprächen zur Mitgliedschaft als allererstes Argument die Angst vor Verlust der Arbeitsstelle bei Bekanntwerden der Mitgliedschaft genannt wird. Besser sieht es bei der Präsenz von Mitgliedern in den Parlamenten in unserem Ortsverband aus. Da leisten unsere Genossen eine sehr gute kommunalpolitische Arbeit. Nicht ganz zufrieden sind wir bei der Teilnahme an unseren Mitgliederversammlungen. Da fehlt es oft nur an der Abstimmung über Transportmöglichkeiten, bedingt durch den ländlichen Charakter unserer Basisgruppen. Natürlich spielt auch aufgrund des hohen Alters einiger Genossen die nicht mehr vorhandene persönliche Mobilität eine Rolle. Was uns insgesamt im erweiterten Ortsverband positiv stimmt, ist die nach vorn gerichtete, optimistische Grundhaltung aller unserer Mitglieder. Mit dieser Grundeinstellung wollen wir auch der Bundestags- und diversen Kommunalwahlen 2013/2014 zum Erfolg verhelfen.

Kategorien: Oberland

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